Topfenkuchen mit Apfel, Zimt & Mandeln

Ein wunderbarer Herbstkuchen! 🍁🍎🍁

Die Garnierung macht ihn aus: Das ist ein Topfenkuchen mit einem „Deckel“ aus geschichteten Apfelscheiben, die dick mit Zimt-Zucker und Mandelblättchen bestreut werden😍

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Zuerst braucht es einen Mürbteig:

250 g Mehl, 125 g Butter, 100 g Zucker, 2 Eigelb, 1 TL Backpulver und einen Schuss Rum – schnell kalt zusammenkneten und im Kühlschrank rasten lassen

ODER

man kauft einen! 😋 Ich gebe zu, dieser am Foto ist selbst gekauft 😌….aber nach einem ultralangen Arbeitstag und um 21:00 mit dem Kuchen erst begonnen, ist das, denke ich verzeihlich….

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Jedenfalls eine Kuchenform mit Mürbteig, welchem auch immer, auskleiden und Herd auf 190 Grad einschalten

 

 

 

 

Dann die Fülle:

500 g Topfen mit 100 g Zucker, 4 Eiern und mindestens 2 ausgekratzten Vanilleschoten (oder Vanillezucker oder eine Packung Vanillepuddingpulver; daran soll es nicht scheitern…) mit dem Handmixer verrühren.

Dann einen Becher Schlagobers steif schlagen, 5 Äpfel schälen und in Spalten schneiden. IMG-20170907-WA0004-01Den Schlagobers in die Topfencreme unterheben, die Hälfte in den Mürbteig gießen, ein Drittel der Äpfel darin verteilen und den Rest der Topfencreme darübergießen.

Die Apfelspalten dachziegelartig im Kreis auflegen, mit viel Mandelblättchen, Zimt und Zucker bestreuen.

 

 

1 Stunde bei 190 Grad backen (und dann am besten im Backofen mit eingeklemmtem Kochlöffel in der Türe abkühlen, damit er nicht zu schnell abkühlt und zusammenfällt)

….und dann genießen! Pur, mit Schlagobers (Mama) oder gar mit Karamell und
Schokosauce (Herr Sohn – hatten wir aber nicht, er empfahl es jedenfalls als das fehlende Tüpfelchen auf dem i 😁)

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Weihnachtsgans nach Jamie Oliver 🍖

…..ich WEISS, dass heute der 12. Februar und mein Posting nicht ganz aktuell ist 😆, aber ich muss diese Gans trotzdem posten, weil sie so gut war!

Das Rezept ist aus dem neuesten Weihnachtskochbuch von Jamie Oliver

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Autor: Jamie Oliver
Verlag: Dorling Kindersley

 

Ganz habe ich mich nicht daran gehalten, aber so in etwa…..!

Gewürze:

1 Stück frischer Ingwer, ca. 6 cm
6 große Zimtstangen / Zimt
6 Sternanis
2 TL Gewürznelken
Olivenöl
2 Bio-Orangen

und die Gans natürlich.

Wir hatten nämlich eine halbe Bio-Weidegans, so 2,5 kg, nicht fett und nicht gestopft, und fragten uns erst etwas ratlos, wie wir diese Gans nun angehen sollten, weil in unseren Köpfen alte Erinnerungen an zähe Gänsebraten herumspukten, und so eine wollten wir ja nicht.

Es kam dann auch ein Hinweis, dass man dann vielleicht keine sportliche magere Weidegans, sondern eine normale fette kaufen hätte sollen?! Das wollte ich aber auch nicht. Nach einigen Überlegungen zu komplizierten Rezepten entschlossen wir uns spontan zu diesem absolut einfachen und unkompliziertesten Gänsebratenrezept, das ich bisher kenne, mit Traumergebnis!!

Also, das Rezept aus dem Buch leicht abgeändert: Den Backofen auf 180°C vorheizen. Ingwer fein hacken und mit  Zimt, Nelken, Salz und Pfeffer vermischen. Die Haut der Gans mit der Mischung einreiben und die Sternanis darauf verteilen. Ich wollte sie nicht mörsern, da ich keine Splitter im Essen mag…. Die Ganshälfte mit der Haut nach oben in einen großen Bräter – besser gleich auf das (eingeölte) Backblech legen und mit etwas Öl beträufeln. Natürlich ist es besser, wenn das Blech nicht ganz niedrig ist, weil man weiß ja nicht, wieviel Fett die Gans auslässt.(Unsere sportliche ließ nur wenig Gänsefett aus.)

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Etwa 3 Stunden braten, dabei jede Stunde mit Bratensaft bestreichen. Wenn die Gans 2 Stunden im Ofen war, die Orangen in Scheiben schneiden und in der Form verteilen, stand im Rezept, aber das haben wir völlig übersehen. Ist aber sicher zu empfehlen! 😊

Wir haben dafür, weil ja noch Platz war, in den letzten 30 Minuten (rohe) Erdäpfel und Fenchel auf dem Blech verteilt, welches im Gänsefett gegart wurde. Hier kann man jedes andere Gemüse genauso dazugeben, denke ich.

Ergebnis: Die Gans duftete königlich, das Fleisch war superweich, und die Haut ein Traum! Das Gemüse schmeckte natürlich ganz besonders, so gegart, und diese Gans wird auf jeden Fall wieder auf unseren Tisch kommen!

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Griechische Bougatsa ☀️😊

Einfach, aber soooo gut…..und mit vielen schönen Urlaubserinnerungen verbunden! ☀️☀️☀️

Und bei diesem grauen Winterwetter, das letzte Woche hier herrschte, packte mich die Sehnsucht nach dem heimeligen Duft von Milch, Zimt und Vanille, und so musste mein griechischer Lieblingsstrudel auf der Stelle her!

Es ist eigentlich bloß ein Grießbrei im Strudel, d.h. eigentlich bräuchte ich da ja gar kein Rezept dazuposten 😆, ABER ich kann mir nie merken, welche Mengenverhältnisse für die Fülle ideal sind. Ich habe schon einige Bougatsa-Rezepte ausprobiert, und die Ergebnisse waren recht unterschiedlich, die erste Bougatsa war so riesig und kompakt, dass man sich fast fürchtete davor, eine schmeckte einmal nach gar nichts…aber diese letzte Bougatsa erinnerte mich wirklich an die, die ich in Griechenland bekam!

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Ich habe mit 1 Liter Milch, 200 Gramm Grieß, 10 EL Zucker, Zitronenschale und dem ausgekratzen Mark von 2 Vanilleschoten einen Grießbrei gekocht und ihn dann abkühlen lassen. Zu dick darf er auch nicht werden, weil die Fülle sonst nicht so cremig wird.

Also, er soll nicht davonrinnen, aber auch nicht zu fest sein, ganz einfach 👹 ! Sobald er nicht mehr so heiß ist, 4-5 Eier in den Grießbrei rühren.

Das Ganze in einen Filoteig geben (den nach Anleitung behandeln, steht auf der Packung….mit Butter bepinseln etc.) oder wer ganz talentiert und fleißig ist, macht ihn selbst – DAS kann ich nicht, und ich bewundere jeden, der so etwas kann!!

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Es ist günstig – man muss aber nicht – wenn man den Filoteig schon vor dem Backen ein wenig mit einem scharfen Messer portionsweise anschneidet, denn nachher ist die oberste Schicht schon sehr trocken und würde ziemlich zerreißen beim Anschneiden.

 

Nach dem Backen (ca. 30 Min. bei 210 Grad, aber lieber nachsehen, kann schnell gehen) dick mit Zimt und Staubzucker bestreuen und unbedingt noch warm essen! Eine Vanillesauce passt auch super dazu. 😊