Pannonisch: Gebratenes Karpfenfilet / Paprikakraut / Majoransauce

Eine ganz tolle zeitgenössische Interpretation von Karpfen und Weißkraut, die auch eingefleischte Gegner von Kraut&Karpfen überzeugen kann!

Das Rezept hat überhaupt nichts mit dem stundenlang zu Tode gedünsteten und mit Einbrenn versetztem Kraut zu tun, womit man unserer Generation und allen nachfolgenden das Kraut für ein und allemal vergällte.

Ich habe das Rezept im ORF Burgenland Magazin gefunden: Gebratener Güssinger Karpfen, allerdings habe ich mich nicht ganz pedantisch ans Rezept gehalten.

So habe ich den Karpfen vorher nicht extra mariniert und nur einen Minihauch Kümmel im Kraut verwendet, für die Salzkartoffeln als Beilage gar nicht.

Weiters habe ich das Kraut auch etwas abgewandelt: Ich habe es nicht gezuckert und nur mit 1/2 Liter Wein (! 😅) statt mit 1 Liter, wie im Rezept angegeben ist, 15min gedünstet (auch kürzer, damit es knackig bleibt) … ich mag Wein wirklich gerne, aber das schien mir doch zuviel des Guten :). Außerdem haben wir rote Paprikawürfel, scharfes Paprikapulver und Chilis dazugegeben, da wir es 🌶️🔥 lieben. Aber muss man nicht.

Zuerst war meine Motivation, die Majoransauce auch zu machen, gering – ich konnte mir die Geschmackskombination schwer vorstellen – aber sie zahlt sich absolut aus! Die Sauce gibt dem Gericht das gewisse „Etwas“ und macht das Genusserlebnis vollständig 😊.

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