Buchweizenblinis mit Alpenkaviar

Heute muss ich einmal Werbung machen für den besten Kaviar, den ich je gegessen habe! Nicht, dass ich so oft dazukomme 😎, aber heute gab es Kaviar zu einem Anlass. Und zwar einen ganz besonderen: Österreichischen Kaviar vom sibirischen Stör aus den Kalkalpen, ganz einen Seltenheit! Die Qualität dieses Kaviars ist wirklich außerordentlich.

alpenkaviar.at

 

Dieser hat nichts mit den total übersalzenen schwarzen Kügelchen gemein, die man ansonsten unter dem Begriff Kaviar kaufen kann; im Gegenteil, er ist wunderbar mild und nur ganz wenig gesalzen. Vor vielen Jahren brachte mein damaliger Onkel, also Ex-Onkel 🤔, aus Russland sehr guten Kaviar mit, und dieser schmeckte damals genau so.

Und da Kaviar typischerweise gerne auf Blinis angerichtet werden, dachte ich mir, mache ich gleich welche! Das sind kleine Pfannkuchen, die aus Buchweizenmehl mit Eiern, Milch und Germ gemacht werden.

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Diesmal habe ich sie aber nicht nach dem komplizierten Rezept gemacht, in dem man die Eier trennen, den Teig stundenlang gehen lassen und den Eischnee unterheben muss, sondern einfach ruckzuck alles zusammengerührt, einen halbe Stunde gehen lassen und fertig. Nicht zu glauben: So gut wie heute waren sie noch nie!

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Einen Löffel Sauerrahm darauf und den Kaviar (der orange Kaviar ist Forellenkaviar von einer anderen Firma), einen Wein oder am besten Champagner dazu, und man fühlt sich wie Gott in Frankreich!

 

Jetzt muss ich noch etwas ergänzen dazu😊!  Die Firma alpenkaviar.at produziert und verkauft auch u.a. geräucherten Stör. Diesen habe ich im Zuge des Kaviarerwerbes 😜 auch gekauft, eigentlich nur zum Kosten, weil ich prinzipiell ein neugieriger Mensch bin 😳 – und was soll ich sagen? So etwas Gutes ist mir noch selten untergekommen!! Dieser Fisch ist einfach ein Traum! Gleichzeitig kompakt und zart (ja, das gibt es) und supertoll im Geschmack!

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Borschtsch „reloaded“ mit Huhn und Koriander

 

Rote Rüben sind etwas, die ich erst in letzter Zeit als warmes Gericht entdeckt habe – ich wusste gar nicht, wie gut die sind, wenn man sie nur richtig zubereitet!

Wie kam es nun also zur „reloaded“- Version vom Borschtsch?? Zum einen hatte ich eine größere Menge gekochte rote Rüben zuhause; zum anderen ein neues Kochbuch über die osteuropäische Küche, das ich auch auszuprobieren gedachte….

Kleiner Exkurs: Das Kochbuch mit dem klingenden Titel „Mamuschka“ von Olia Hercules bekam ich einzig und alleine aus dem Grund, da mich mein Sohn seit geraumer Zeit gerne „Mamutschka“ nennt (warum auch immer!), ich dieses Kochbuch vor einigen Monaten in einer Zeitung beschrieben sah und meinte, DAS kannst du mir schenken! – und er es tatsächlich mithilfe seiner Großeltern beschaffte und ich es zu meiner großen Überraschung zu Weihnachten von ihm bekam!

 

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Gesagt getan, ich sah nach beim klassischen Borschtsch-Rezept; ein paar Sachen hatte ich gerade nicht zuhause wie z.B. das Weißkraut und den Ochsenschwanz,  die beide auch hineingehört hätten 😀, aber es ging nicht wirklich ab!

 

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Hier die Zutatenliste:

Zwiebeln, Möhren, roten Spitzpaprika und Erdäpfel in kleine Würfel geschnitten, rote
Rüben in kleinen Stiften (gefiel mir besser), Kidneybohnen (wunderte mich auch, sie passen geschmacklich aber sehr gut hinein), Hühnerfilet in eßbare Stücke geteilt, Tomaten oder Tomatenmark, Kreuzkümmel, Koriander, Zimt und Chili. Salz,Pfeffer u.a. ist abgesehen davon eh klar.

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Das war es, Gemüse und Fleisch anrösten, aufgießen, würzen und bißchen köcheln….. und der Geschmack ist super!!

 

 

 

 

 

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Star Wars ruft zum Tortenessen

Preisfrage: Welche coole Torte eignet sich für den 13. Geburstag eines jungen Mannes?? 😜

Lustig war es, die Torte zu machen! Innen drin versteckt sich eine Mohn-Topfen-Himbeertorte.